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Stiftung der
Sparkasse Pforzheim Calw

 

 

 


Bürgerschaftsprei 2009 - Kinder fördern - Chancen schaffen.

Bürgerschaftspreisträger 2009

Übersicht:

 

Bürgerschaftspreis für AKKU PRO

Die Stiftung für die Region verleiht dem Projekt AKKU PRO mit Schülern der 11. und 12. Klassen des Otto-Hahn- Gymnasiums Nagold, die damit Siebt- und Achtklässler der Zellerschule Nagold beim Lernen begleiten und unterstützen einen Bürgerschaftspreis 2009 in Höhe von 3 333 Euro.

Dieses Projekt erfüllt sämtliche Kriterien des Bürgerschaftspreises:
· innovativ
· fördert Kinder - schafft Chancen (für Hauptschüler)
· fördert soziale Kompetenz (für Gymnasiasten)
· hat einen hohen integrativen Wert (baut Schranken ab)
· will Bildungsungleichheiten abbauen
· ehrenamtlich

Ideengeberin Ilselore Wiedmann hat 2008, zusammen mit Vertretern der Schulen, Otto-Hahn-Gymnasium und Zellerschule, dem Nagolder Bürgerforum und der Nagolder Urschelstiftung, das Projekt AKKU PRO ins Leben gerufen.

Schüler der 11./12. Klassen des OHG begleiten und unterstützen Siebt-/Achtklässler der Zellerschule beim Lernen. Ziel: Die Zellerschüler sollen verstärkt dazu motiviert werden, sich, durch konstantes, zielorientiertes Lernverhalten und durch Aneignung wirksamer Lernstrategien, in ihren schulischen Leistungen zu steigern. Im günstigsten Fall führen diese schulischen Erfolge zu einem erkennbar besseren Hauptschulabschluss und dadurch zu hoffnungsvolleren Startbedingungen für die weitere Schullaufbahn, bzw. den Eintritt ins Berufsleben.

Seit Anfang April 2008 treffen sich die Lernpaare regelmäßig einmal in der Woche. Dann wird besprochen, in welchen Fächern es bei dem Zellerschüler hakt, wie er systematischer Lernen kann, welche Klassenarbeiten anstehen, was man gemeinsam für einen besseren Schulabschluss tun kann. Denn das erklärte Hauptziel des Projekts ist: die Noten sollen besser werden.

Dass es den Beteiligten auch wirklich ernst ist, das wird unter anderem in einem „Vertrag“ geregelt, der zu Beginn von beiden Schülern unterschrieben wird. Außerdem werden die Lernfortschritte in einem Arbeitstagebuch festgehalten. Schließlich haben auch Lehrer beider Schulen ein wachsames Auge auf den Projektverlauf.

Die Treffen werden von beiden Seiten als Gewinn gesehen. Die Hauptschüler hoffen auf bessere Noten - und heute kann man sagen, das Ziel ist durchaus erreichbar! Da wird aus der 4 in Mathe eine 3 oder sogar aus der 4 in Deutsch und einer 5 in Mathe jeweils eine 3 - welch ein Erfolg!

Jede Verbesserung einer Note bedeutet eine bessere Chance auf dem Arbeits- bzw. Ausbildungsmarkt!

Die Gymnasiasten freuen sich über ein Taschengeld von sechs Euro pro Stunde - finanziert von der Urschelstiftung Nagold - und darüber, dass ihr Engagement auch im Zeugnis lobende Erwähnung findet.
Und der Schulsozialarbeiter der Zellerschule freut sich, dass es gelungen ist, Schranken zwischen den beiden Schulen abzubauen.

Mittlerweile läuft die erste und zweite Staffel, die dritte kommt auf jeden Fall im jetzt gerade begonnenen Schuljahr, so dass zum dritten Mal Elftklässler des OHG sich als Lernpartner für Siebtklässler aus der Hauptschule anbieten.

Infos: Ilselore.Wiedmann@gmx.de

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Mukoviszidose - Regionalgruppe Pforzheim-Enzkreis-Nordschwarzwald des Mukoviszidose e.V.

Die Stiftung für die Region der Sparkasse Pforzheim Calw verlieh der Regionalgruppe Pforzheim - Enzkreis - Nordschwarzwald des Mukoviszidose e.V. einen Bürgerschaftspreis 2009 in Höhe von 3 333 Euro für das Projekt „Zusatzangebot einer mobilen Krankengymnastik für Kinder und Jugendliche“.

Mukoviszidose ist die häufigste erbliche Stoffwechselkrankheit unserer Bevölkerung. Jeder 20. ist Überträger der Erbmerkmale, aber völlig gesund. In Deutschland sind rund 8000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene an Mukoviszidose erkrankt. Jährlich werden etwa 300 Kinder mit Mukoviszidose geboren. Mukoviszidose ist immer noch unheilbar und führt zu einer verkürzten Lebenserwartung. Jeder Dritte, der heute an der Krankheit stirbt, ist ein Kind oder ein Jugendlicher.

Die Mukoviszidose Regionalgruppe ist Ansprechpartner für alle Betroffenen sowie deren Familien und Freunde, die im Landkreis Calw, im Enzkreis und in Pforzheim leben.

Für die Kinder, Jugendlichen, jungen Erwachsenen ist eine tägliche Therapie lebensnotwendig. Sie umfasst mehrmaliges Inhalieren, krankengymnastische Übungen und die Einnahme von vielen verschiedenen Medikamenten.

Die Regionalgruppe Pforzheim - Enzkreis - Nordschwarzwald möchte die zeitliche Belastung von Kindern und Jugendlichen mit diesem Krankheitsbild entlasten, indem eine mobile Krankengymnastik angeboten wird. Die Anforderungen, die an Kinder und Jugendliche gestellt werden, haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Immer mehr Kinder und Jugendliche haben, aufgrund veränderter schulischer Anforderungen, immer weniger Freiraum. Bedingt z.B. durch verstärkten Nachmittagsunterricht haben Jugendliche nur wenige Zeitfenster, die sie sich selbst gestalten können. Die verbleibende Zeit nach dem Schulbesuch ist mit Erledigen der Hausaufgaben und Vorbereitungen oder Ausarbeitungen ausgefüllt. Jugendliche mit Mukoviszidose müssen zusätzlich für ihre Therapie einen Zeitaufwand von ca. 2 Stunden pro Tag aufbringen. Ein zusätzlicher Nachmittag wird mit dem Besuch bei einer Physiotherapeutin belegt.

Ziel der Regionalgruppe ist, für Kinder und Jugendliche mit Mukoviszidose Freiräume zu schaffen, damit sie neben dem Schulbesuch und der täglichen Therapie noch Zeit haben, sich zu entspannen, einem Hobby nachzugehen und soziale Kontakte zu pflegen. Erreicht wird dies, indem eine speziell ausgebildete Physiotherapeutin die Behandlung einmal pro Woche zu Hause beim Betroffenen durchführt. Somit wird die wöchentliche Therapie, trotz gestiegener Alltags-Anforderungen der Patienten gewährleistet und optimal in den Tages- bzw. Wochenablauf der einzelnen Patienten eingebaut. Dies bedeutet für den Patienten und nicht zuletzt für die ganze Familie, vor allem auch für die Geschwisterkinder, eine spürbare Erleichterung.

Den Kindern und Jugendlichen wird somit ermöglicht, trotz Krankheit, eine angemessene Schulausbildung zu durchlaufen und soziale Kontakte zu pflegen.

Infos: ritloc@web.de  www.muko.info  www.mukobw.de

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Bürgerschaftspreis für die Eltern, Schüler und Lehrkräfte der Nordstadtschule, den Bürgerverein Nordstadt und den Förderverein der Nordstadtschule

Die Stiftung für die Region der Sparkasse Pforzheim Calw verlieh Eltern, Schülern und Lehrkräften der Nordstadtschule Pforzheim, dem Bürgerverein Nordstadt e.V. und dem Förderverein der Nordstadtschule Pforzheim e.V. einen Bürgerschaftspreis in Höhe von 3 333 Euro.

Das gemeinsame Projekt der Nordstadtschule Pforzheim, des Bürgervereins Nordstadt e.V. und des Fördervereins der Nordstadtschule Pforzheim e.V.
„Generationen gemeinsam - sozialpräventives Mobile“
hat die Jury überzeugt.

Beschreibung der Nordstadtschule

Die Schule, mit besonderer pädagogischer und sozialer Aufgabenstellung, liegt im Norden Pforzheims - einem „internationalen“ Stadtteil mit rund 25 000 Einwohnern. Es ist die größte Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule (Ganztagesschule ab Klasse 5 in gebundener Form seit 2000) im Stadtgebiet mit derzeit 697 Schülerinnen und Schülern und 30 (+1) Klassen:
2 Grundschulförderklassen
16 Grundschulklassen (Klassenstufen 1-4)
7 Hauptschulklassen (Klassenstufen 5-9, halbtags)
5 Hauptschulklassen (Klassenstufen 5-9 ganztags)
1 Außenklasse (Gustav-Heinemann-Schule Pforzheim - Schule für Geistigbehinderte und Bildungswerkstatt Baden- Württemberg)
2 Hortgruppen (Klassenstufen 1-4, ganztägig)

Tagtäglich engagieren sich 53 Lehrerinnen und Lehrer, 1 Jugend-Sozialarbeiterin, 2 pädagogische Betreuungskräfte im Ganztagesbereich, 2 pädagogische Assistentinnen, 9 muttersprachliche Lehrkräfte (türkisch, italienisch), 5 Lehreranwärterinnen, 1 Hausmeister, 3 Küchenmitarbeiterinnen, 2 Schulsekretärinnen und rund 50 ehrenamtliche Personen sowie Honorarkräfte des Jugend- und Sozialamtes in der Nordstadtschule.

Seit Jahren pflegt und entwickelt die Schule, in Zusammenarbeit mit Elternbeirat und Schulförderverein, ein enges Netzwerk mit Pforzheimer Partnern wie Sportkreis, Sportvereinen, Musikverein, Stadtjugendring, Bibliothek, Museen, Polizei, Sozialraumkonferenz, Kreisseniorenrat, Bürgerverein, Agentur für Arbeit, IHK Nordschwarzwald, Handwerkskammer, Kindertagesstätten, Kindergärten, Jugendund Sozialamt, Beratungsstellen u.v.m.

Idee „Nordstadtmobile

Schule als Ort sozialen Lernens, dem Kinder und Jugendliche am Herzen liegen.

Daraus begann vor Jahren ein „zartes Pflänzchen“ bürgerschaftlichen Engagements zu wachsen, welches sich heute zu einem „bunten Blumengarten“ entwickelt hat und die Lebenschancen für Kinder und Jugendliche, über den reinen Schulalltag hinaus, durch ein beispielhaftes ehrenamtliches Engagement verbessert. Generationen gemeinsam als Lernund Lebenschance für jung und alt, groß und klein - im Sinne eines Mobiles, welches ein Stück Poesie ist, das vor Lebensfreude tanzt und überrascht.

Beteiligte Personen im Ehrenamt (koordiniert durch die beiden Partner):
· ca. 20 Lesepaten und -patinnen
· ca. 12 Lernbegleiter und -begleiterinnen
· ca. 20 „Mamas und Omas“ für Frühstück und Mittagessen
· ca. 10 ehrenamtliche Bürgerinnen und Bürger für Freizeitangebote
· ca. 15 Schülerinnen und Schüler als ausgebildete Fitness- Coaches
· Schulleitung und Lehrkräfte auf freiwilliger Basis

Die Teile des Mobiles:
Vom Frühstück-Treff zum Frühstück-Club

„Leerer Bauch lernt nicht gern.“ Eine keinesfalls neue Aussage, die auf ein ernsthaftes Problem hinweist. Bestärkt durch viele Gespräche mit Jugendlichen und durch Beobachtungen einer Besorgnis erregenden gesellschaftlichen Negativentwicklung, begann man in der Nordstadtschule vor rund drei Jahren mit einem offenen Frühstückangebot für die Ganztagsklassen ab dem 5. Schuljahr. Durch das Engagement von Lehrkräften und dank personeller Unterstützung ehrenamtlicher Bürgerinnen (Eltern und Freiwillige aus der Nordstadt) kann man mittlerweile an 4 Wochentagen Kindern und Jugendlichen im Schülercafé, morgens in der Zeit von 7.30 - 8.45 Uhr, in einem familiäratmosphärischen Miteinander ein abwechslungsreiches Frühstück anbieten.

„Leben - Lernen - Leisten.“ So der schulische Leitsatz und das Fundament des schulischen Curriculums, mit einem zukünftig festen Bestandteil im Stundenplan: das morgendliche Schülerfrühstück, konzipiert als Schul-Frühstück-Club. Seit dem letzten Schuljahr konnte, mit Unterstützung des Bürgervereins Nordstadt e.V. und weiteren ehrenamtlichen Helferinnen, das Frühstücksangebot auf die Grundschule ausgeweitet werden.

„Fit in den Schultag starten zu können.“ Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, für deren Umsetzung man sich an der Schule mit vereinten Kräften einsetzt. Kein Kind, kein Jugendlicher soll morgens hungrig in den Unterricht gehen müssen. Leben steht vor Lernen und Leisten. Hierzu gehört im Norden Pforzheims das „Morgendliche Frühstück für Kinder und Jugendliche im Club“.Derzeit nehmen viermal die Woche ca. 120 Kinder und Jugendliche am Frühstück teil. Bedarf und Nachfrage sind steigend.

Lesespaß für alle - Lesen verbindet Generationen

Seit gut drei Jahren gibt es an der Schule eine Lesepatenschaft - initiiert vom Bürgerverein Nordstadt e.V. Die Lesepaten arbeiten eng mit den Lehrerinnen der 1. und 2. Klassen der Grundschule zusammen, die ihnen Informationen zum Unterrichtsziel und Rückmeldungen geben. Die Lehrerinnen wählen aus ihrer Klasse leseschwache Kinder aus und bestimmen den Lesestoff, Unterrichtsblätter, Schulbuch und Lektüre. Jeden Mittwoch werden die Kinder aus dem Unterricht abgeholt und das Kind liest seinem Lesepaten eine halbe Schulstunde lang vor. Das Lesepatensystem ist einfach, effizient und kostet nichts.

Senioren kommen in die Schule zu Kindern, die es im Leben schwerer haben als andere. Sie hören ihnen aufmerksam beim Lesen zu, sie helfen, wenn es nötig ist, beim Buchstabieren und beim Verstehen des Gelesenen. Sie sind freundlich, verlässlich, verlangen keine Leistung und geben keine Noten. Sie freuen sich über jeden Fortschritt. Das Ergebnis bestätigen die Lehrerinnen: Das Leseverständnis der Schüler bessert sich, sie bekommen mehr Bezug zu Büchern, werden zum Nacherzählen ermutigt und beginnen, eigenständig zu lesen.

Die Lesepaten sorgen aber nicht nur für messbare Fortschritte, sie sind auch eine soziale Bereicherung des Schullebens. Hier entsteht ein Vertrauensverhältnis, ein Dialog zwischen Jung und Alt, von dem beide Seiten profitieren. Für die Kinder wird „ihr Lesepate“ zu einer Bezugsperson, der sie von Problemen erzählen und die sie um Rat fragen können. Die Erfahrung hat gezeigt, dass sie sich durch die individuelle Betreuung keinesfalls diskriminiert, sondern eher ausgezeichnet fühlen.

Lernen kann phantastisch sein - vom Lese- zum Lernpaten

Aus ersten Lesepatenschaften entwickelte sich ein weiteres bürgerschaftliches Engagement: Persönliche Lernbegleiter und -begleiterinnen.

Beim gemeinsamen Kennenlernen und Lesen zeigte sich schnell, dass viele Kinder eifrig „bei der Sache“ sind, jedoch große Defizite in ihren Fertigkeiten aufweisen. Über das Lesen und Vorlesen hinaus, werden einzelne Kinder durch die Ehrenamtlichen noch zusätzlich in Deutsch gefördert.

Jour fixe: Jofi-Tag für Kinder und Ferienprogramme für die Grundschule

In zwei Stufen „Ferienprogramm“ möchte man Kinder und Jugendliche im Alter von ach bis elf Jahren motivieren, in der Schulferienzeit an erlebnispädagogischen Angeboten teilzunehmen und mittelfristig diese selbst mit zu gestalten. Durchgeführt wurden ein Herbst-Ferien-Programm im Oktober 2008 und ein Winter-Ferien-Programm im Februar 2009. Weitere Ferienprogramme in 2009 sind angedacht; abhängig von einer Finanzierung und der Einrichtung des Familienzentrums in der Nordstadt.

Das Projekt Jofi versteht sich als Partnerprojekt zu den Ferienprogrammen. Wöchentlich an einem festen Tag (Donnerstag, 12.30 - 16 Uhr) wird „Jofi-kids“, im Alter von acht bis elf Jahren, direkt nach dem Unterricht ein festes Angebot gemacht. Die Freizeit orientierten Bausteine werden durch verschiedene Netzwerkpartner übernommen. Mittagessen, Hausaufgabenhilfe und offenes Freizeitprogramm bis 16 Uhr sind jeweils fester Bestandteil.

Lesen zum Mitnehmen - ein schulöffentliches Bücherregal

Seit Weihnachten steht in der Schule ein Bücherregal. Es ist für jeden frei zugänglich. Nach wenigen Wochen ist es zu einem kleinen Treffpunkt geworden - für groß und klein, alt und jung. Selbst „Lesemuffel“ greifen zu, nehmen mit und bringen Bücher. Gepflegt und betreut wird das Bücherregal im Ehrenamt.

Infos: thomas.klotz@stadt-pforzheim.de  www.nordstadtschule.de

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Bürgerschaftspreis für ASM

Die Aktive Selbsthilfegruppe Miteinander für Behinderte und Nichtbehinderte e.V. Nagold (A.S.M.) hat einen Bürgerschaftspreis der Stiftung für die Region der Sparkasse Pforzheim Calw in Höhe von 1 000 Euro erhalten.

Die A.S.M. wurde 1989 gegründet, feiert also in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen. Die Gruppe wurde gegründet von Kurt Brei, der durch einen Unfall erblindete und durch sein Schicksal die Erfahrung machte, dass jeder mit seinen Fähigkeiten anderen helfen kann!

Ein ganz wichtiger Zweig der Gruppe ist seit zwei Jahren die Jugendarbeit, wofür sie in Pforzheim auch ausgezeichnet wurde. Die Kinder zwischen sieben und vierzehn Jahren treffen sich 14-tägig zum Sport, Basteln, zu Ausflügen usw. Die Kindergruppe ist für behinderte und nicht behinderte Kinder offen. Ganz bewusst hat man sich dazu entschlossen, die behinderten Kinder in die Gemeinschaft hinein zu nehmen. Wichtig ist dabei, dass die Kinder den unvoreingenommenen und unkomplizierten Umgang miteinander spielerisch lernen und Vorurteile abgebaut werden. Verständnis und Rücksichtnahme sind dabei genauso wichtig wie Hilfsbereitschaft.

Als besondere Aktivität veranstaltete die A.S.M. dieses Jahr zum dritten Mal ein Camp, im Rahmen des städtischen Ferienprogramms.

Infos: info@asm-ev-nagold.de  www.asm-ev-nagold.de

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Bürgerschaftspreis für BUND Regionalverband Nordschwarzwald

Die besonders innovative Jugendarbeit des BUND, Regionalverband Nordschwarzwald - der seine Geschäftsstelle in Pforzheim hat - wurde mit einem Bürgerschaftspreis in Höhe von 1 000 Euro ausgezeichnet. Der Preis wurde von der Stiftung für die Region der Sparkasse Pforzheim Calw verliehen.

In vielen Orten der Region, beispielsweise in Wildberg oder Königsbach, leiten Ehrenamtliche feste Kindergruppen und Projekt-Kindergruppen. Sie alle verfolgen das Ziel, Kindern aus allen gesellschaftlichen Schichten einen Zugang zur Natur zu ermöglichen und sie zu motivieren, spielerisch die Natur zu erkunden, sich kreativ mit der Natur auseinander zu setzen und sie dazu zu befähigen, ihr eigenes Handeln einzuschätzen und verantwortungsvoll mit Natur und Umwelt umzugehen.

Dieses gemeinsame Ziel wird von den Gruppen auf ganz unterschiedliche Weise verfolgt.

Kleine Racker verwandeln sich bei den „Hurz-Burz-Wichteln“ - einer Kindergruppe in Wildberg - durch die Möglichkeiten, die der „Spielplatz Wald“ bietet, in zufriedene und ausgeglichene Wesen. Jugendliche im Alter zwischen 13 und 16 Jahren - normalerweise nur sehr schwer für Natur- und Umweltthemen zu gewinnen - erreicht man beispielsweise in einer Projektgruppe unter dem Motto „Entdecken, Motzen, Besser machen“. Dies sind nur zwei Beispiele; die Jugendarbeit insgesamt hat Kuratorium und Stiftungsvorstand sehr beeindruckt.

Infos: bund.nordschwarzwald@bund.net

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Bürgerschaftspreis für BUND NaturKindergruppe Westlicher Enzkreis

Die NaturKindergruppe Westlicher Enzkreis des BUND, Regionalverband Nordschwarzwald, erhielt einen Bürgerschaftspreis der Sparkassen-Stiftung für die Region in Höhe von 1 000 Euro!

40 Kinder werden durch ein vierköpfiges Team um Volker Moltan ehrenamtlich betreut. Und man lässt sich allerhand einfallen, um Kinder und Jugendliche weg vom Fernseher und Computer und hinaus in die Natur zu bringen. Ob bei einer Nachtaktion zum Thema „Licht und Dunkelheit“, bei Krötensammlungen, beim Fledermäuse Beobachten, um nur einige Aktionen zu nennen, die Kinder sind mit Feuereifer dabei.

Infos: v.molthan@arcor.de

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Bürgerschaftspreis für Freie evangelische Gemeinde Pforzheim

Die Freie evangelische Gemeinde Pforzheim wurde von der Sparkassen-Stiftung für die Region mit einem 1 000 Euro- Bürgerschaftspreis für das Projekt „Ferientreff in der Oststadt“ ausgezeichnet.

Im Herbst 2007 hat die Freie evangelische Gemeinde, in ihren Räumen in der Oststadt einen Ferientreff gestartet, der seitdem regelmäßig stattfindet. Gerade den Kindern aus der Oststadt möchte man die Möglichkeit bieten, sinnvolle Beschäftigung und Gemeinschaft zu erleben. Die Angebote reichen von Kreativ-Werkstatt über Basteln bis hin zu Mit-mach-Theater und Tanz. In den Ferien treffen sich hier 20 bis 35 Kinder, manche auch mit Migrationshintergrund.

Infos: guido.sadler@arcor.de

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Bürgerschaftspreis für Mirja Y. Liehmann

Mirja Liehmann aus Sternenfels wurde von der Stiftung für die Region der Sparkasse Pforzheim Calw mit einem 1 000 Euro-Bürgerschaftspreis für ihre Projekte „Puppenbühne“ und „Grundschulzirkus“ ausgezeichnet.

Damit wird das hohe bürgerschaftliche Engagement von Frau Liehmann gewürdigt. Die Theater- und Zirkusprojekte für Kinder und Jugendliche bringen, neben Begeisterung, Spaß und Übung, persönlichkeitsbildende Momente ins Spiel, die über den Erfolg des Auftritts weit hinaus reichen.

Infos: kontakt@sternenfelser-puppenbuehne.de  www.sternenfelser-puppenbuehne.de   kontakt@theaterkunst-festival.de  www.theaterkunst-festival.de

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Bürgerschaftspreis für Kinderschutzbund Pforzheim/Enzkreis

Der Kinderschutzbund Ortsverband Pforzheim/Enzkreis e.V. erhielt einen 1 000 Euro Bürgerschaftspreis der Sparkassen-Stiftung für die Region für das Projekt: „alles ist anders“.

„alles ist anders“, wenn Kinder ein Geschwisterkind, einen Elternteil oder andere nahe stehende Personen verloren haben. Sie stehen vor besonderen Herausforderungen, nicht nur, weil sie mit ihrer eigenen Trauer - einer für sie völlig neuen Erfahrung und Erschütterung des ihnen eigenen Urvertrauens - umgehen lernen müssen, sondern weil sich ihre gesamte Umwelt im Trauerprozess verändert.

Der Kinderschutzbund hat ein Konzept für die Begleitung von Kindern und Jugendlichen in solchen Trauersituationen entwickelt. Dabei hat sowohl die Begleitung im Einzelgespräch als auch im Gespräch mit Eltern einen wichtigen Platz. Einen weiteren sehr wichtigen Schwerpunkt nehmen die Gruppenangebote für Kinder ein. Hier finden Kinder Raum und Zeit mit anderen, die ähnliche Erfahrungen machen mussten, Kraft zu tanken und sich mit ihrem Erlebten und dem Weiterleben zu beschäftigen. Ein sehr gutes und notwendiges Projekt.

Infos: info@dksb-pforzheim.de  www.kinderschutzbund-pforzheim.de

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Bürgerschaftspreis für Dietmar Kluge

Dietmar Kluge aus Pforzheim erhielt für seine Unterstützung von Förderschülern auf dem Weg ins Berufsleben einen 1 000 Euro-Bürgerschaftspreis der Sparkassen-Stiftung für die Region.

2005 wurde Dietmar Kluge von der Freiwilligen Agentur Pforzheim-Enzkreis an die Bohrain-Schule vermittelt, wo er vorbildliche Unterstützungsarbeit beim Bewerbungstraining leistet. Seit Beginn dieses Jahres hat er sich zusätzlich bei der Freiwilligen Agentur als ehrenamtlicher Mitarbeiter angeboten, um die Vermittlungsarbeit zu unterstützen. Seit einem Jahr betreut er auch die Schüler der Pestalozzi-Förderschule.

Dietmar Kluge wurde von der vhs, die zusammen mit dem Kreisseniorenrat Trägerin der Freiwilligen Agentur Pforzheim- Enzkreis ist, für den Bürgerschaftspreis vorgeschlagen. Auch die Stiftung für die Region ist der Meinung, dass das bürgerschaftliche Engagement Dietmar Kluges hohe Anerkennung verdient.

Info: kluge.d@t-online.de

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Bürgerschaftspreis für Andrea Mörk

Andrea Mörk aus Nagold erhielt von der Sparkassen- Stiftung für die Region einen Bürgerschaftspreis in Höhe von 1 000 Euro für ihr großes ehrenamtliches Engagement als Patin für Berufsstarter.

„Unsere Gesellschaft kann sich nicht erlauben, so viele junge Menschen durch die Maschen fallen zu lassen. Wir brauchen diese klugen Köpfe und wir müssen alles dafür tun, dass so viele Jugendliche wie möglich eine Chance bekommen, zu zeigen, was sie können. Manche brauchen mehr Unterstützung als andere. Aber wenn wir bereit sind, diese jungen Leute in schwierigen Situationen nicht allein zu lassen, dann werden alle davon profitieren.“ - das sind die Worte von Andrea Mörk. Und ihr großer Dank und ihre große Bewunderung gilt den Betrieben, die es immer wieder wagen, den sicher nicht einfachen Weg zu gehen, Jugendlichen, die nicht so tolle Zeugnisse haben, eine Chance zu geben.

Mitte des Jahres 2006 wurde Frau Mörk angesprochen, in einem Patenprojekt mitzuarbeiten, das Jugendlichen der Zellerschule, also Hauptschülern, hilft, in Ausbildung zu kommen. Aus einer Patenschaft wurden schnell 13.

Obwohl in vielen Fällen die Ausgangsbedingungen nicht optimal waren, hat Frau Mörk gemeinsam mit dem jeweiligen Patenschüler seinen Weg gefunden, der es dem Einzelnen ermöglicht, eine gute Zukunft in unserer Gesellschaft zu haben.

Infos: andrea.moerk@t-online.de

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Bürgerschaftspreis für Grundschule Dillweißenstein

Die Stiftung für die Region der Sparkasse Pforzheim Calw hat der Grundschule Dillweißenstein für ihre Hausaufgabenbetreuung einen Bürgerschaftspreis von 1 000 Euro verliehen.

Vor einem Jahr gründete sich, durch Initiative von Katharina Mumm, eine Hausaufgabenbetreuung an der Grundschule Dillweißenstein. Gemeinsam mit sieben weiteren Ehrenamtlichen wird an drei Nachmittagen in der Woche kostenlose Hausaufgabenbetreuung für die Klassen 1 bis 4 angeboten. Das Angebot wird regelmäßig von bis zu zwanzig Kindern genutzt, die an den Nachmittagen jeweils von zwei bis drei Helfern angeleitet und unterstützt werden.

Vielen Kindern reicht dieses Hilfsangebot, um ihre Hausaufgaben selbständiger erarbeiten zu können und um Fortschritte im Schulalltag für sich verbuchen zu können. Kinder, die eine weit stärkere Aufmerksamkeit bzw. Förderung benötigen, werden seit einem halben Jahr von einer angehenden Sozialpädagogin unterstützt.

Dieses Projekt versucht, ein Problem an der Wurzel zu packen, damit Kinder nicht bereits ab ihrer frühesten Schulzeit nur negative Erfahrungen sammeln.

Die Initiative der Grundschule Dillweißenstein verdient unsere Anerkennung.

Infos: k_mumm@web.de

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Bürgerschaftspreis für Ludothek im Bernhardushaus

Die Ludothek im Berhardushaus wurde mit einem 1 000 Euro-Bürgerschaftspreis der Sparkassen-Stiftung für die Region ausgezeichnet.

Monika Suur hatte im letzten Jahr die Idee, eine Ludothek in Pforzheim einzurichten und konnte diese Idee im September 2008, als ehrenamtliches Projekt des Caritasverbandes e.V. Pforzheim, auch verwirklichen. Im Bernhardushaus werden, mit derzeit sechs ehrenamtlichen Mitarbeitern, zweimal wöchentlich Spielsachen ausgeliehen.

In einer Ludothek können gegen eine geringe Gebühr Spielsachen für alle Altersgruppen ausgeliehen werden. Ludotheken gibt es in Deutschland noch selten, sie sind jedoch zum Beispiel in der Schweiz flächendeckend vertreten.

Regelmäßig nehmen die Mitarbeiter am „Samstagsbrunch“ des Bernhardushauses und der City-Seelsorge teil. Ein fester Bestandteil dieser Samstage sind die anschließenden Spielnachmittage mit den Gesellschaftsspielen aus der Ludothek geworden. Dabei freut man sich sehr, dass auch einige Kinder aus der Srilankesischen Schule, die am Wochenende im Bernhardushaus unterrichtet werden, anschließend beim Spielen dabei sind.

Diese Einrichtung ist eine tolle Sache, die durch den Bürgerschaftspreis hoffentlich noch etwas bekannter wird.

Infos: monikasuur@aol.com  www.ludothek-pforzheim.de

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Bürgerschaftspreis für Verein Technikkolleg TE-KO e.V.

Für besonders innovative Jugendbildung im Bereich Technik und Naturwissenschaften erhielt der Verein Technikkolleg TE-KO e.V. Althengstett einen 1 000 Euro- Bürgerschaftspreis der Stiftung für die Region der Sparkasse Pforzheim Calw.

Das Technikkolleg hat zum Ziel, bei Kindern und Jugendlichen mehr Freude und Verständnis an Technik und Naturwissenschaften zu wecken. Durch kursartige handwerklich-technische Angebote sollen Kinder und Jugendliche Interesse an Technik und Naturwissenschaft und - ausgehend von Projekten und konkreten Arbeitsaufgaben - ein tieferes Verständnis für diese Bereiche entwickeln. Zielgruppe sind 6- bis 16-Jährige aus dem Einzugsgebiet des Schulzentrums Althengstett (Althengstett, Bad Liebenzell, Calw, Gechingen, Ostelsheim, Simmozheim).

  • Ebenso wie Musik und Sport fördert eine Beschäftigung im handwerklich-technischen Bereich die Sekundär-Tugenden Konzentrationsfähigkeit, Disziplin, Frustrationstoleranz und Teamgeist.
  • Eine frühe Heranführung von Jugendlichen an Technik und Handwerk soll die Bereitschaft für eine berufliche Perspektive stärken.
  • Das Technikkolleg wird damit zur echten Bildungschance.
  • Durch die praktische Ausrichtung erreicht das Technikkolleg Kinder und Jugendliche aller Schulen und aller sozialen Schichten und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Integration und zur Förderung von Kindern mit Migrationshintergrund. Eine phantastische Initiative.

Infos: clemens.goetz@althengstett.de  www.althengstett.de

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Bürgerschaftspreis für Jayantha Gomes

Die Stiftung für die Region der Sparkasse Pforzheim Calw verlieh Jayantha Gomes einen Bürgerschaftspreis in Höhe von 1 000 Euro für eines seiner jüngsten Projekte: „Wir finden den Rhythmus und das Talent unserer Kinder“.

In mehr als zwei Jahrzehnten hat Jayantha Gomes als Künstler und Autor bereits durch eine Vielzahl von Kinderprojekten, Workshops und Ausstellungen in Deutschland und anderen Ländern auf sich aufmerksam gemacht.

Das jetzt ausgezeichnete Projekt beginnt mit einem Einblick in die Lebensweise asiatischer Kinder. Dabei werden Sachverhalte, wie die Bedeutung von Kindsein in unserer Welt oder das unterschiedliche Aufwachsen eines Kindes in Asien und Deutschland besprochen. Für die Kinder öffnet sich dabei ein neuer, unbekannter Horizont. Den zweiten Teil des Programms nennt Jayantha Gomes „Rhythmus und Stille“. Nachdem die Kinder einfache, elementare Atemtechniken und Körperbewegungen erfahren haben, um in einen entspannten Zustand zu kommen, versuchen sich alle gemeinsam an verschiedenen Perkussions- Instrumenten, wobei Kinder ihre Talente zeigen können. Danach beginnt ein Rhythmusteil. Dabei ist zum einen Konzentration gefordert, zum anderen ist dies eine Möglichkeit, miteinander in Kontakt zu treten, Gefühle mitzuteilen. Im dritten Teil können die Kinder dann ihr kreatives Malpotential erproben. Zu diesem Zeitpunkt hat sich bei den Kindern ein Teamgeist gebildet, aus dem heraus die Gestaltung eines gemeinsam erarbeiteten Themas begonnen wird.

Bei diesem Projekt lernen alle Beteiligten viel voneinander.

Infos: jayantha.gomes@t-online.de  www.jayantha-gomes.de

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