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Herzliche Einladung zu einem außergewöhnlichen Kulturprogramm im Stadttheater Pforzheim.

Ganz besonders möchten wir Schülerinnen und Schüler (geeignet ab Klassenstufe 8) aller Schularten einladen, ganz besonders Integrations- bzw. Vorbereitungsklassen, Streicherklassen, Theater-AGs, Schulchöre.

Daneben würden wir uns sehr freuen, wenn Mitarbeiter der unterschiedlichen Flüchtlingshilfen zusammen mit jugendlichen und jungen erwachsenen Flüchtlingen dieses kulturübergreifende Opernprojekt besuchen würden.

Um Karten bewerben kann sich jedoch jeder Interessierte!



Wir befinden uns in einer Zeit des Umbruchs. Wir ahnen, dass sich die Welt, wie wir sie kennen, wandelt. Große Flüchtlingsströme halten Europa in Atem.

Was hat Mozart mit geflüchteten Menschen zu tun? Auf den ersten Blick nicht viel. Die Kunstform der Oper ist nicht gerade in Nigeria oder Syrien Zuhause. Doch genau das kann spannend sein. Menschen aus ganz verschiedenen Kulturkreisen, mit ganz unterschiedlichen Biografien schaffen etwas Neues. Sowohl die Musik - Mozarts wunderschöne Musik und die Musik der Flüchtlinge - als auch die teilweise von den Flüchtlingen erarbeiteten Texte, versuchen eine Integration der Kulturen. Nigerianische Trommeln, ein persisches Harmonium, eine syrische Sass und eine afghanische Oud verbinden sich mit dem Orchester.

"Projekte - wie die Oper ZAIDE - sind deshalb so wichtig, weil sie dazu beitragen, Berührungsängste abzubauen und Flüchtlingen ermöglichen, sich und ihre Talente einzubringen und Teil einer Gemeinschaft zu sein", so Ministerpräsident und Schirmherr Winfried Kretschmann.

Ausführliche Projektinformation

Termin:
Mittwoch 11. Mai 2016
Donnerstag 12. Mai 2016

Uhrzeit:
Einführung: 17:45 Uhr
Aufführung: 18:30 Uhr
Ende der Veranstaltung: 22:00 Uhr

Ort:
Stadttheater Pforzheim

Stadttheater Pforzheim

Kosten:
Reservierte Eintrittskarten
Kostenfrei

Anmeldung:
AUSGEBUCHT - Eine Anmeldung ist leider nicht mehr möglich!

Kontakt:
Katrin Zauner
Poststr. 3
75172 Pforzheim
Telefon 07231/99-2772
Telefax 07231/99-162772
katrin zauner@skpfcw.de


Direkt nach der Aufführung findet eine Begegnung mit den Akteuren statt. Jede/r Schüler/in notiert sich dazu eine Frage, die sie/er an einen Flüchtling richten möchte.

Zum Inhalt

Wie befinden uns in einer Zeit des Umbruchs. Während wie hier in Deutschland nur wenig von Veränderungen spüren, erahnen wir doch, dass sich die Welt, wie wir sie kennen, wandelt. Große Flüchtlingsströme halten Europa in Atem. Aus dem Bürgerkriegsland Syrien kommen täglich Tausende an die Grenzen Europas. Die deutschen Behörden sind mit dem Ansturm überfordert. Die Bevölkerung ist zweigeteilt: Angst und Hilfsbereitschaft wechseln sind ab.

In dieser Zeit spielt unsere Version von Mozarts Oper Zaide. Zaide ist ein Fragment und gehört zu Mozarts unbekannteren Opern. Sie wurde in Frankfurt 1866 uraufgeführt und gilt als Vorstudie für seine spätere Entführung aus dem Serail. Wir verlegen Ort und Handlung ins Europa des 21. Jahrhunderts: Zaide und Gomatz sind auf der Flucht, da sie in ihrer Heimat nicht frei, nicht sicher, nicht zusammen sein können. Die beiden stehen als Paar stellvertretend für alle Menschen auf der Flucht - sei es aus Syrien, aus Nigeria, aus dem Iran oder aus Afghanistan.

Während Johann Andreas Schachtners Libretto die Geschichte von Zaide und Gomatz als eine gescheiterte Flucht erzählt, beschriebt unser Singspiel verschiedene Perspektiven und beschäftigt sich auch mit der Frage, wer bleiben darf und wer abgeschoben wird. Was passiert, wenn man ein Land erreicht hat, dessen Kultur einem Fremd ist? Was bedeutet es, die Heimat zu verlieren? Was lässt man zurück? Was bleibt einem? Und welche Ängste haben die Menschen in Deutschland?

In zweiten Akt werden die Rollen vertauscht: Ein deutsches Paar flieht in die "Vereinigten Arabischen Staaten". Wie werden sie empfangen? Auf einmal sind die Deutschen die Bittstell ler und müssen sich in einem arabischen Land durchschlagen, dessen Sprache und Kultur ihnen fremd ist. Das wirft Fragen auf: Behandeln wir in Deutschland geflüchtete Menschen mit der Gastfreundschaft, die wir in einem anderen Land erwarten würden?

Beide Akte verbindet ein Märchen, das von einem Sprechchor rezitiert wird. Es handelt von einem fernen Land, in dem ein böser Drahce haust. Die jungen Menschen des Landes beschließen zu fliehen, aber der Drache folgt ihnen. So diffus und kompliziert die aktuelle Lage der Geflohenen in Europa ist, so offen endet auch Mozarts Fragment: Es gibt keine einfache Lösung - wir müssen sie gemeinsam suchen.

Auch die Musik versucht eine Integration der Kulturen: Nigerianische Trommeln, ein persi- sches Harmonium, eine syrische Sass und eine afghanische Oud verbinden sich mit dem Orchester und spielen eigene Lieder.



Vielfalt ist eine Chance aber
eben auch eine Herausforderung

ZAIDE berührt, wühlt auf, regt zu Diskussionen an.

Diese emotionalen Prozesse können im Unterricht
auf verschiedene Weise verarbeitet werden.
Wir würden uns sehr über kreative Beiträge freuen.
Reichen Sie Gedichte, Liedtexte, Sprechchöre, usw.,
die in der Klasse oder in Kleingruppen entstehen, bei uns ein.
Dies ist in Papierform möglich, als CD oder DVD.
Ein Beitrag sollte die Dauer von 10 Minuten nicht
überschreiten.

Die besten Beiträge werden prämiert.

Einsendeschluss: 2. Juli 2016

an:

Katrin Zauner
Poststr. 3
75172 Pforzheim
Telefon 07231/99-2772
Telefax 07231/99-162772
katrin.zauner@skpfcw.de